Ruschweilerhaus Architektur

Zusammenbau des Hauses aus vorgefertigten Teilen

Das Ruschweilerhaus ist ein Haus mit zwei Wohneinheiten, verbunden durch eine überdachte Außentreppe. Die beiden Grundrisse sind identisch: Es gibt jeweils ein Badezimmer und ein abgetrenntes Schlafzimmer. Küche mit Essbereich und Wohnbereich liegen zur Südwestseite hin und gehen ineinander über. Zahlreiche Einbauregale bieten Stauraum für die Dinge des täglichen Bedarfs.

Grundriss untere Wohnung

Das Haus ist ein Holzständerbau, es wurde innerhalb von zweieinhalb Tagen aufgerichtet. Verkleidet ist es mit Lärchenholzschindeln, die Fenster sind außen orange gestrichen. Drei Baukörper sind gegeneinander gestaffelt: Das Haus selbst, der Laubengang mit Treppe, und der Carport mit angefügtem Schuppen.

Es ist ein Plus-Energiehaus (im früheren Sprachgebrauch: Passivhaus). Das heißt: Geheizt wird mit der Wärme, die man mit Hilfe einer Wärmepumpe aus der Abluft zieht. Zusätzliche Energie (Strom) wird durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach gewonnen.

Um Wärmeverluste zu vermeiden, musste die Oberfläche klein, das Haus also möglichst kompakt sein. Mit Cellulosefaser gedämmte Wände (40 cm) und dreifach verglaste Fenster sorgen für wenig Wärmeverluste, die großen Südfenster fangen viel zusätzliche Wärme ein. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Tecalor THZ 303) sorgt für die Regulierung der Temperaturen im Haus und die Aufbereitung des Warmwassers.

Ansicht von Südwesten

Die Fenster dürfen geöffnet werden, müssen aber nicht, denn die Lüftungsanlage sorgt ständig für frische, je nach Bedarf gewärmte oder gekühlte Luft.

Der Entwurf des Hauses sowie die Konzeption als Plus-Energiehaus stammen von der Firma Sägezahn.

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