In jeder Geschichte ist Magie. Erzählend schaffen wir uns Welten: Mitunter nahe an unserer eigenen Wirklichkeit, dann wieder fern im Sagenhaften, Unheimlichen, Grotesken.
Meine Erzählungen gehen vom Realen aus, von historischen Gegebenheiten. Mitunter öffnet sich darin eine fantastische Gegenwelt, in der es Geister und Götter gibt, die in die vertraute Wirklichkeit meiner Figuren hineinspielen. Übernatürliche Wesen hinterfragen deren Erfahrungen, verunsichern sie und die Lesenden und tragen so zu ihrer Entwicklung bei.
Schreibend erforsche ich die Grenzen zwischen Realität und Imagination. Was erscheint wahrscheinlich, wo begebe ich mich in den Bereich des Unbewussten, Gespenstisch-Geisterhaften, Visionären, Wunderbaren? Das Genre des Magischen Realismus hat eine lange Tradition, als deren Teil ich meine Texte betrachte.
